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Veranstaltungstechnik belebt Kulturleben in Georgsmarienhütte

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  • Einleitungstext: Premiere für die Waldbühne, Premiere für die St. Marien-Kirche – die LEADER-Förderung für Veranstaltungstechnik machte die St.-Marien-Kirche in Kloster Oesede im Winter 2024 erstmals zum Aufführungsort für die Winterstücke der Waldbühne Kloster Oesede.

 

Premiere für die Waldbühne, Premiere für die St. Marien-Kirche – die LEADER-Förderung für Veranstaltungstechnik machte die St.-Marien-Kirche in Kloster Oesede im Winter 2024 erstmals zum Aufführungsort für die Winterstücke der Waldbühne Kloster Oesede. Insgesamt 14 Aufführungen des Musicals „Der Zauberer von Oz“ und des Kammerstücks „Die Acht Frauen“ begeisterten das Publikum, das auf den rund 380 Plätzen in der Kirche Platz fand. Die besondere Atmosphäre des Kirchenraums kam bei den Zuschauerinnen und Zuschauern gut an.

Mit dem Umzug der Winteraufführungen in die St.-Marien-Kirche gewannen sowohl das Team der Waldbühne Kloster Oesede als auch die Gäste an Planungssicherheit, denn witterungsbedinge Absagen gehören damit der Vergangenheit an. „Die Waldbühne im Winter hat auch ihren Charme, aber das Wetter ist dann doch einfach zu unbeständig für eine Open-Air-Veranstaltung und die Aula der Realschule bietet leider nicht ausreichend Platz, um die Ticketnachfrage bedienen zu können“, betonte Astrid Kämmer vom städtischen Kulturbüro im September 2024.

„Wir brauchen eine Bühne und insbesondere eine für Theater- bzw. Kulturveranstaltungen ausgelegte Licht- und Tontechnik“, dieser Wunsch wurde 2024 an die Stadt Georgsmarienhütte herangetragen. Deshalb hat sich die Stadt entschieden, diese Technik anzuschaffen, wobei diese nicht nur für die St. Marien-Kirche und alleinig für die Wintermusicals, sondern auch für andere Veranstaltungen und Veranstaltungsorte im Stadtgebiet genutzt werden kann. „Wir haben uns sehr gefreut, diese Anschaffungen über LEADER gefördert zu bekommen. So können wir effektiv das Kulturleben vor Ort unterstützen“, betont Bürgermeisterin Bahlo.

Auch für den Winter 2025 sind wieder Aufführungen in der besonderen Atmosphäre der St.-Marien-Kirche geplant. Die Tickets werden dann wie gewohnt ab Herbst 2025 auf der Website der Waldbühne unter www.waldbühne.com erhältlich sein.  

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Lokale Aktionsgruppe bewilligt acht neue Projekte

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  • Einleitungstext: Ganz bewusst trafen sich die Mitglieder der LAG bei der Kirchengemeinde Icker. Mit LEADER-Fördermitteln und großem ehrenamtlichen Engagement konnte hier auf der Pfarrwiese ein Holzpavillon als Überdachung, eine Boule-Bahn und ein Backhaus entstehen.

Bislang seit 2023 Förderwürdigkeit für insgesamt 58 Projekte auf den Weg gebracht

Die Menschen vor Ort wissen am besten, was die ländliche LEADER-Region Hufeisen, bestehend aus der Stadt Georgsmarienhütte sowie den Gemeinden Belm, Bissendorf, Hagen a.T.W., Hasbergen und Wallenhorst, für eine zukunftsfähige Entwicklung benötigt. Dies zeigte sich einmal mehr auf der 9. Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) in Belm-Icker.

Ganz bewusst trafen sich die Mitglieder der LAG bei der Kirchengemeinde Icker. Mit LEADER-Fördermitteln und großem ehrenamtlichen Engagement konnte hier auf der Pfarrwiese ein Holzpavillon als Überdachung, eine Boule-Bahn und ein Backhaus entstehen. „Anfangs war es nur eine Projektidee, aber seit der offiziellen Einweihung im Dezember 2024 zeigt sich, dass der neu gestaltete Treffpunkt mitten im Ort die Gemeinschaft enorm fördert“, berichtete der ehrenamtlich eingebundene Architekt Wolfgang Herich bei einem Rundgang im Vorfeld der Sitzung.

Weitere gute Nachrichten für die LEADER-Region Hufeisen gab es auf der anschließenden Sitzung zu berichten: Zur Halbzeit der LEADER-Förderperiode sind (inklusive der Beschlüsse auf der jüngsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe, kurz LAG) rund 1,5 Millionen Euro für beschlossene Projekte eingeplant. 874.842,66 € des LEADER-Budgets sind bereits durch Zuwendungsbescheide gebunden. Als sehr positiv bewertete dementsprechend Dezernatsteilleiterin Patricia Bonney vom Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) Weser-Ems die bisherige Mittelbindung und hob hervor, dies sei eine erfreuliche Bilanz für eine LEADER-Region in ihrer ersten Förderperiode.

Unterstrichen wurde die positive Bilanz durch die Projektübersicht von Regionalmanagerin Silke Kuhlemann. Zwölf Projekte konnten fertiggestellt werden, 25 Projekte sind in der Umsetzung und weitere 13 in der Antrags- und Bewilligungsphase. Zudem wurden in der jüngsten LAG-Sitzung folgende acht Projekte vorgestellt und ausnahmslos als förderwürdig bewertet:

Unabhängig davon hatten die LAG-Mitglieder zuvor Änderungen des Regionalen Entwicklungskonzeptes auf den Weg gebracht, das der Förderung zugrunde liegt. Beschlossen wurde, den Wegebau, wiederkehrende Feste und Veranstaltungen sowie Fassaden- und Gebäudesanierungen von der Förderung auszuschließen. Mit spezifischen Ausnahmen:  So sollen einmalig stattfindende Feste dann gefördert werden können, wenn sie eine übergeordnete Bedeutung haben, indem sie über den traditionellen oder rein unterhaltenden Charakter hinausgehen und z. B. einen kulturellen, wirtschaftlichen oder sozialen Entwicklungsschwerpunkt adressieren. Fassaden- oder Gebäudesanierungen sind künftig nur dann förderfähig, wenn das betreffende Gebäude öffentlich gut einsehbar ist und damit einen sichtbaren Beitrag zur gestalterischen Aufwertung des öffentlichen Raums sowie zur Pflege der regionaltypischen Baukultur leistet.

Die nächste Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe in der Hufeisen-Region findet am 17. November 2025 statt.

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Neues gemeinsames Gerätehaus für Kita und Kolumbarium in Belm

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  • Einleitungstext: Die Kita St. Josef und das Kolumbarium in Belm erhalten ein gemeinsames Nebengebäude für Garten- und Spielgeräte – so können der Platz und die Ressourcen besser genutzt werden.

(Foto: Adobe Express)

Die Kita St. Josef und das Kolumbarium in Belm erhalten ein gemeinsames Nebengebäude für Garten- und Spielgeräte – so können der Platz und die Ressourcen besser genutzt werden.

Die Katholische Kirchengemeinde St. Josef in Belm erhält LEADER-Mittel für ein nachhaltiges Gemeinschaftsprojekt: Zwischen der Kindertagesstätte St. Josef und dem Kolumbarium St. Josef entsteht ein neues Nebengebäude zur Unterbringung von Garten- und Spielgeräten.

Bisherige Holzhütte überaltert

Die Idee für das Gebäude besteht schon seit mehreren Jahren. Die bisherige Holzhütte auf dem KITA-Gelände ist baulich überaltert, ein eigenes Lager für die Geräte zur Pflege der Kolumbariums-Außenanlagen gibt es bislang nicht. Geräte mussten zuletzt provisorisch in einer Garage des Pfarrhauses untergebracht werden.

Auch Platz für Kettcars oder Bobbycars

Dank der LEADER-Förderung kann nun ein gemeinsames Holzgebäude errichtet werden, das künftig sowohl der KITA als auch der Pflege der Außenanlagen von Kirche und Kolumbarium dient. Auch Spielgeräte wie Kettcars oder Bobbycars sollen dort Platz finden. Das Gebäude wird neben dem bereits bestehenden Grünabfallsammelcontainer entstehen – eine Fläche, die im Zuge der Neugestaltung der Außenanlagen bereits vorbereitet wurde.

Mehr Ordnung und weniger Kosten

Die Maßnahme bringt Ordnung und spart Kosten, da zwei getrennte Gebäude nicht mehr notwendig sind. Außerdem fördert sie Synergien zwischen den kirchlichen Einrichtungen. Ein neuer Zugang in Form eines Tores zwischen den Grundstücken sorgt für eine bessere Erreichbarkeit.

Für Belm ist das Projekt eine sinnvolle Investition in die Infrastruktur kirchennaher Einrichtungen – mit direktem Nutzen für Kinder und Besucher:innen gleichermaßen.

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Nächste LAG-Sitzung am 7. Juli in Belm-Icker

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  • Einleitungstext: Am 7. Juli trifft sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) im Pfarrheim Schmerzhafte Mutter in Belm-Icker zur nächsten Sitzung – mit anschließender Ortsbegehung des neue Pavillons.

(Foto: Kirche mitten im Ort e.V.)

Am 7. Juli 2025 trifft sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) im Pfarrheim Schmerzhafte Mutter in Belm-Icker zur nächsten Sitzung – mit anschließender Ortsbegehung des neue Pavillons.

Auf der Pfarrwiese in Icker ist mit LEADER-Mitteln ein neuer Pavillon entstanden. Der neue Holzbau wurde vom Förderverein „Kirche mitten im Ort e.V.“ initiiert: Ein multifunktionaler Treffpunkt mit barrierefreiem Zugang, Schutz vor Sonne und Regen sowie mobilen Sitzmöbeln und einem Technikraum.

„Ich freue mich schon darauf den fertigen Pavillon zu sehen. Er zeigt, wie durch ehrenamtlichen Einsatz und gezielte LEADER-Förderung ein Ort für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft entstehen kann“, sagt Regionalmanagerin Silke Kuhlemann.

Vor der Ortsbegehung wird es in der AG Sitzung zunächst um wichtige Entscheidungen rund um die Förderung weiterer regionaler Projekte gehen. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem die Vorstellung und Abstimmung neuer LEADER-Projektskizzen, die das Budget der nächsten Förderperiode maßgeblich beeinflussen werden.

Es sind sieben Projektskizzen eingereicht worden. Diese reichen von Unterstützung im ehrenamtlichen sportlichen Engagement, über generationsübergreifende Treffpunkte hin bis zur Förderung von naturnahem Lernen auf spielerische Weise. Die Projektträger stellen ihre Projektideen in der LAG-Sitzung vor und können somit auch Fragen der LAG-Mitglieder beantworten.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Änderungsantrag zum Regionalen Entwicklungskonzept (REK), der unter anderem die Förderung von Wegebau, wiederkehrenden Veranstaltungen sowie Fassaden- und Gebäudesanierungen vorsieht.

Vom Regionalmanagement ist ein Bericht über aktuelle Projektentwicklungen in der Hufeisen-Region zu erwarten, in dem ebenfalls die Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt wird. Zum Abschluss werden auch Themen wie EU-Gelder und die Einbindung von Jugendbeteiligung besprochen.

Die Sitzung bietet eine wichtige Plattform für alle Beteiligten, um die Zukunft der Hufeisen-Region aktiv mitzugestalten.

Wer an der LAG-Sitzung teilnehmen möchte, kann sich bei der Regionalmanagerin Silke Kuhlemann anmelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Die LAG-Sitzung  ist am 7. Juli 2025, ab 16:00 Uhr, im Pfarrheim Schmerzhafte Mutter in Belm-Icker.

 

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Neuer Bolzplatz für Hollage dank LEADER-Förderung

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  • Einleitungstext: In Hollage kann bald wieder gebolzt werden – und das unabhängig vom Wetter. Mit Unterstützung aus LEADER-Mitteln startet nun der Bau eines neuen, öffentlich zugänglichen Kleinspielfelds auf dem Sportplatzgelände in Hollage.

(Bild: Adobe Express)

In Hollage kann bald wieder gebolzt werden – und das unabhängig vom Wetter. Mit Unterstützung aus LEADER-Mitteln startet nun der Bau eines neuen, öffentlich zugänglichen Kleinspielfelds auf dem Sportplatzgelände in Hollage.

Auf rund 14 x 21 Metern entsteht ein Kunstrasenplatz mit barrierefreiem Zugang, der ausschließlich der freien Nutzung durch Kinder, Jugendliche und Fußballbegeisterte aller Altersgruppen gewidmet ist.

Ersatz für den alten Bolzplatz

Damit kehrt ein wichtiger Ort der Begegnung und Bewegung zurück: Als Anfang der 2000er Jahre der Kunstrasenplatz errichtet wurde, musste der alte Bolzplatz weichen. Die geplante Mitnutzung des Hauptplatzes durch Freizeitspieler hat sich im Alltag jedoch als schwierig erwiesen – der Trainings- und Spielbetrieb lässt kaum freie Zeiten.

Kicken fördert soziales Miteinander

Mit dem neuen Kleinspielfeld schafft die Gemeinde einen frei zugänglichen Raum, der den Geist der Bolzplatzkultur wieder aufleben lässt – einer Kultur, die seit 2018 offiziell zum immateriellen Kulturerbe Deutschlands zählt. Hier geht es nicht nur um Fußball, sondern um soziales Miteinander: Gemeinsam spielen, Regeln verhandeln, Konflikte lösen – und dabei Respekt, Fairness und Teamgeist lernen.

Barrierefreier Zugang

Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Inklusion: Der neue Bolzplatz wird barrierefrei zugänglich sein und damit auch Kindern mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit haben, aktiv am Spiel teilzuhaben – eine wertvolle Bereicherung für das Miteinander im Ort.

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