Eingabehilfen öffnen
Zum Hauptinhalt springen

Neues Regionalmanagement-Duo für die Hufeisen-Region

  • Beitragsbild: Berater Marvin Leck (links), Regionalmanagerin Adriana Guse und Katrina Holton (rechts) von der Bauverwaltung Georgsmareinhütte
  • Einleitungstext: Zum 1. Februar 2026 übernimmt ein neues Regionalmanagement-Duo die Begleitung der LEADER-Region Hufeisen. Adriana Guse tritt die Nachfolge von Regionalmanagerin Silke Kuhlemann an und bildet künftig gemeinsam mit Berater Marvin Leck das neue Team im Regionalmanagement.

Zum 1. Februar 2026 übernimmt ein neues Regionalmanagement-Duo die Begleitung der LEADER-Region Hufeisen. Adriana Guse tritt die Nachfolge von Regionalmanagerin Silke Kuhlemann an und bildet künftig gemeinsam mit Berater Marvin Leck das neue Team im Regionalmanagement.

Guse bringt Erfahrungen aus dem Fördermittelmanagement internationaler Förderprojekte mit. Während ihrer Tätigkeit in der Stadtjugendpflege Bramsche lernte sie zudem die Arbeitsweisen von Verwaltungen und Kommunen kennen, initiierte Beteiligungsformate und begleitete Partizipationsprozesse. Diese Kombination aus fachlicher Expertise und praktischer Erfahrung ist eine wichtige Basis für ihre neue Tätigkeit in der Hufeisen-Region.

„Ich freue mich sehr darauf, die Hufeisen-Region als Regionalmanagerin zu begleiten und gemeinsam mit Kommunen, Vereinen und den engagierten Menschen vor Ort gute Projektideen weiterzuentwickeln und möglich zu machen“, erklärt Guse.

Unterstützt wird Adriana Guse dabei von Marvin Leck, der seit vielen Jahren als Berater im Team Ländliche Entwicklung der pro-t-in GmbH tätig ist. Er kennt die niedersächsische Förderlandschaft aus unterschiedlichen Perspektiven und war bereits für kurze Zeit als LEADER-Regionalmanager im Wittlager Land tätig. Anschließend übernahm er das Regionalmanagement der Zukunftsregion4Klima, die er seit rund drei Jahren erfolgreich begleitet. Weiterhin unterschützt er Kommunen im Bereich der Dorfentwicklung, beispielsweise in der Dorfregion Hagen a.T.W.. Seine Schwerpunkte liegen in der strategischen Fördermittelberatung, der zielgerichteten Zusammenarbeit mit Kommunen und Antragstellenden sowie in der kreativen Entwicklung tragfähiger Projektideen.

„Ländliche Räume nachhaltig zu stärken, ist mir ein großes Anliegen. Im Regionalmanagement können wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort durch die LEADER-Förderung konkrete Projekte anstoßen und die Lebensqualität in der Region gezielt verbessern,“ beschreibt Leck seine Motivation.

Weiterlesen … Neues Regionalmanagement-Duo für die Hufeisen-Region

  • Aufrufe: 1037

Niedersachsen macht sich stark für LEADER

  • Beitragsbild: Ministerin Miriam Staudte (4 v. l), Ministerin Melanie Walter (2 v. l.) und Ministerpräsident Olaf Lies (1 v. l.) übergeben ein Positionspapier an Bundesagrarminister Alois Rainer (3 v. l.).
  • Einleitungstext: Die Zukunft von LEADER ist in Gefahr: Nach Plänen der EU-Kommission könnte nach dem Ende der aktuellen Förderperiode deutlich weniger Geld für das Regionalentwicklungsprogramm zur Verfügung stehen. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz will dies nicht hinnehmen. Mit einem Positionspapier setzen sich die Ministerinnen Miriam Staudte und Melanie Walter beim Bundesagrarministerium dafür ein, dass LEADER in seiner jetzigen Form erhalten bleibt, wenn nicht sogar gestärkt wird.

Die Zukunft von LEADER ist in Gefahr: Nach Plänen der EU-Kommission könnte nach dem Ende der aktuellen Förderperiode deutlich weniger Geld für das Regionalentwicklungsprogramm zur Verfügung stehen. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz will dies nicht hinnehmen. Mit einem Positionspapier setzen sich die Ministerinnen Miriam Staudte und Melanie Walter beim Bundesagrarministerium dafür ein, dass LEADER in seiner jetzigen Form erhalten bleibt, wenn nicht sogar gestärkt wird.

Fast die gesamte Fläche des Landes Niedersachsens gehört zu einer LEADER-Region, 68 sind es insgesamt. In der aktuellen Förderperiode steht ihnen zusammen ein Budget von 165 Millionen Euro zu Verfügung. Für das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium ist es jedoch nicht nur das Geld, das den Mehrwert von LEADER ausmacht. In einem Positionspapier hat es die Vorteile des Programms zusammengefasst. So stärke LEADER die regionale Eigenverantwortung, die Zivilgesellschaft und das bürgerliche Engagement, da die Menschen vor Ort selbst Projekte entwickeln und sie umsetzen. Dadurch erleben sie, dass sie selbst etwas bewegen können, was die Demokratie fördert. Auch passen die Projekte besser zu den Bedürfnissen der Region, da sie von lokalen Akteur:innen stammen. Hinzu kommt, dass LEADER Menschen und Gruppen vor Ort vernetzt, den sozialen Zusammenhalt stärkt und regionale Wertschöpfungsketten aufbaut.

Weniger Geld aus Brüssel?

Nach dem Ende der Förderperiode könnte es mit LEADER ist seiner jetzigen Form jedoch vorbei sein. Nach Plänen der EU-Kommission soll es zukünftig keine thematischen Einzelfonds, sondern nur einen zentralen Fonds geben. Für LEADER gäbe es darin – anders als z.B. für die Einkommensunterstützung in der Agrarförderung – kein festgelegtes Budget. Der Beteiligungssatz der EU am LEADER-Programm könnte von 80 auf 40 bis 60 Prozent (in Übergangsregionen) sinken. Dies würde unter anderem bedeuten, dass die Finanzierung vieler Projekte gefährdet ist. Auch die Finanzierung des Regionalmanagements könnte wegfallen – dabei ist dieses essenziell, da es regionale Akteuer:innen zusammenbringt, (kostenlos) Projektträger:innen berät und die Öffentlichkeit über LEADER informiert.

Appell an Bundesagrarminister

Die niedersächsische Agrarministerin Miriam Staudte und ihre Kollegin, Europa- und Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter, appellieren in ihrem Papier an das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, sich in den derzeit stattfindenden Verhandlungen auf EU-Ebene für LEADER einzusetzen. Sie fordern, dass ein zweckgebundenes Budget für LEADER auch in Zukunft gesichert bleibt, dass der EU-Beteiligungssatz angehoben und dass der LEADER-Prozess vereinfacht und entbürokratisiert wird. Auch solle die Bandbreite der Themen für LEADER wie Umwelt, Klima, Infrastruktur, Kultur und soziale Daseinsvorsorge erhalten bleiben. Ihr Positionspapier übergaben die Ministerinnen gemeinsam mit Ministerpräsident Olaf Lies im Rahmen der Grünen Woche an Bundesagrarminister Alois Rainer. Die LEADER-Regionen hoffen, dass der Einsatz der Ministerinnen Früchte trägt.

Weiterlesen … Niedersachsen macht sich stark für LEADER

  • Aufrufe: 941

Mehr Komfort und Flexibilität mit neuen Stühlen für die Klosterpforte Oesede

  • Beitragsbild: Der Eingang der Klosterpforte
  • Einleitungstext: Die Klosterpforte in Kloster Oesede ist ein zentraler Treffpunkt für Vereine, Gruppen und Initiativen aus der gesamten Stadt Georgsmarienhütte. Damit Veranstaltungen, Treffen und kulturelle Angebote auch künftig unter guten Bedingungen stattfinden können, wird die Ausstattung des Vereinsheims des Heimatvereins Kloster Oesede e.V. gezielt erneuert. Konkret werden 50 neue Stühle für besseren Komfort und einfachere Anwendung gekauft. Das Vorhaben wird durch die LEADER-Region Hufeisen mit rund 6.500 Euro gefördert.

Die Klosterpforte in Kloster Oesede ist ein zentraler Treffpunkt für Vereine, Gruppen und Initiativen aus der gesamten Stadt Georgsmarienhütte. Damit Veranstaltungen, Treffen und kulturelle Angebote auch künftig unter guten Bedingungen stattfinden können, wird die Ausstattung des Vereinsheims des Heimatvereins Kloster Oesede e.V. gezielt erneuert. Konkret werden 50 neue Stühle für besseren Komfort und einfachere Anwendung gekauft. Das Vorhaben wird durch die LEADER-Region Hufeisen mit rund 6.500 Euro gefördert.

Das denkmalgeschützte Gebäude wird seit vielen Jahren intensiv genutzt: Neben Vorträgen, Frühstücksveranstaltungen und kulturellen Angeboten finden hier Trauungen des Standesamts statt, ebenso wie Treffen von plattdeutschen Initiativen. Allein im Jahr 2024 besuchten mehr als 1.400 Menschen die insgesamt 28 Vortragsveranstaltungen des Vereins in der Klosterpforte.

Die bisherige Bestuhlung entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen an Sitzkomfort und Handhabbarkeit. Die neuen Stühle bieten eine ergonomische Sitzhaltung, sind leichter und damit auch für ältere Menschen besser nutzbar. Eine Rückenpolsterung erhöht den Komfort bei längeren Veranstaltungen, während ein strapazierfähiger, pflegeleichter Stoff den vielseitigen Einsatz ermöglicht. Durch die Stapelbarkeit lassen sich die Räume künftig flexibler bestuhlen und einfacher umgestalten.

Mit der neuen Ausstattung wird die Klosterpforte als offener Begegnungsort modernisiert und attraktiver gemacht. Sie verbessert die Rahmenbedingungen für den kulturellen Austausch und das gemeinschaftliche Leben im Zentrum von Kloster Oesede.

Weiterlesen … Mehr Komfort und Flexibilität mit neuen Stühlen für die Klosterpforte Oesede

  • Aufrufe: 1036

Rund eine Million Euro für die Hufeisen-Region: LEADER zieht positive Bilanz für 2025

  • Beitragsbild: Die Mitglieder der LAG treffen sich, um die Anträge zu besprechen.
  • Einleitungstext: 29 Projekte mit positivem Votum der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) und rund eine Million Euro an verplantem Budget für zahlreiche Ideen aus der Region: Das Jahr 2025 bedeutet für die LEADER-Region Hufeisen gleich aus mehreren Gründen einen wichtigen Meilenstein innerhalb der laufenden Förderperiode. In drei LAG-Sitzungen wurden wichtige Entscheidungen für die regionale Entwicklung getroffen, getragen von einer aktiven Beteiligung aus den Kommunen und einem engen Austausch zwischen Projektträgern, Regionalmanagement und LAG.

29 Projekte mit positivem Votum der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) und rund eine Million Euro an verplantem Budget für zahlreiche Ideen aus der Region: Das Jahr 2025 bedeutet für die LEADER-Region Hufeisen gleich aus mehreren Gründen einen wichtigen Meilenstein innerhalb der laufenden Förderperiode. In drei LAG-Sitzungen wurden wichtige Entscheidungen für die regionale Entwicklung getroffen, getragen von einer aktiven Beteiligung aus den Kommunen und einem engen Austausch zwischen Projektträgern, Regionalmanagement und LAG.

Zur Halbzeit der Förderperiode konnte ein zentrales Ziel erreicht werden: Mehr als 50 Prozent des verfügbaren Projektbudgets sind für konkrete Vorhaben gebunden. Dies ist eine Voraussetzung, um die volle Höhe des Förderbudgets für die örtlichen Projekte zu erhalten.

Vielfältige Projekte für eine starke Region

Auch die neue Förderrichtlinie zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) wurde bereits erfolgreich genutzt: Die LandGut der KLVHS und das Schullandheim Mentrup-Hagen haben ihre Konzepte mit Grundschulklassen umgesetzt. Für 2026 liegt bereits weiteres Interesse von Grundschulen am regionalen BNE-Bildungsfonds vor.

Die Projekte in der Hufeisen-Region sind vielfältig und machen deutlich, wie die LEADER-Förderung ganz konkret Nutzen für die Menschen vor Ort schafft – in jeder Gemeinde und Stadt. Das zeigt sich unter anderem an Vorhaben wie dem Rikscha-Projekt „Radeln ohne Alter“ in Hagen a.T.W., der Sanierung der Reithalle „Am Stockumer Berg“ in Bissendorf, der Sanierung der Lechtinger Windmühle in Wallenhorst, einem multifunktionalen Kleinspielfeld in Hasbergen, neuer Veranstaltungstechnik in Georgsmarienhütte sowie der neuen Ortsmitte mit Pavillon auf der Pfarrwiese in Belm-Icker.

Positives Fazit für die Halbzeit der Förderperiode

Seit dem Start der Förderperiode im Jahr 2023 konnten in insgesamt zehn LAG-Sitzungen bereits 71 Projekte ein positives Votum der LAG erhalten. Davon wurden 45 Projekte mit einem Zuwendungsbescheid durch das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) bewilligt, 13 Projekte sind bereits umgesetzt und ausgezahlt. Die Zusammenarbeit innerhalb der LAG hat sich dabei kontinuierlich konstruktiv weiterentwickelt. Auch in den Kommunen wird LEADER sehr gut angenommen: Empfehlungen an Vereine und regionale Institutionen, sich frühzeitig an das Regionalmanagement zu wenden, nehmen stetig zu. Im Jahr 2025 waren 54 von 74 Projektträgern gemeinnützige Institutionen. Weitere Informationen befinden sich im Evaluationsbericht.

Evaluationsbericht 2025

Weiterlesen … Rund eine Million Euro für die Hufeisen-Region: LEADER zieht positive Bilanz für 2025

  • Aufrufe: 902

Von klein auf gut gespielt in Hagen a.T.W.

  • Beitragsbild: Ein Auftritt der Jugendmusikschule Hagen a.T.W.
  • Einleitungstext: Die Jugendmusikschule Hagen a.T.W. prägt seit vielen Jahren das kulturelle Leben in der Gemeinde. Damit Unterricht auch bei steigenden Teilnehmendenzahlen und neuen Anforderungen weiterhin zuverlässig möglich bleibt, wird die Ausstattung modernisiert. Die LEADER-Region Hufeisen unterstützt die Anschaffung moderner Klaviere und eines zusätzlichen Schlagzeugs mit rund 50.000 Euro.

Die Jugendmusikschule Hagen a.T.W. prägt seit vielen Jahren das kulturelle Leben in der Gemeinde. Damit Unterricht auch bei steigenden Teilnehmendenzahlen und neuen Anforderungen weiterhin zuverlässig möglich bleibt, wird die Ausstattung modernisiert. Die LEADER-Region Hufeisen unterstützt die Anschaffung moderner Klaviere und eines zusätzlichen Schlagzeugs mit rund 50.000 Euro.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1972 hat sich die Jugendmusikschule Hagen a.T.W. stetig weiterentwickelt. Heute nutzen rund 770 Teilnehmende in über 300 Kursen ein vielfältiges musikalisches Bildungsangebot. Durch die Zusammenarbeit mit der hiesigen Oberschule Hagen a.T.W., der Grundschule St. Martin und Hagener Musikvereinen ist die Musikschule eng in das kulturelle Netzwerk der Gemeinde eingebunden. Mit den neuen Instrumenten reagiert die Musikschule auf steigende Teilnehmendenzahlen und veränderte Anforderungen im Unterricht. Geplant ist die Anschaffung von sechs Silent-Klavieren, die sowohl akustisches Spiel als auch lautloses Üben über Kopfhörer ermöglichen. Dadurch kann der Unterricht flexibler organisiert werden, auch parallel zu Veranstaltungen oder Proben im selben Gebäude. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein weiteres Schlagzeug, um der hohen Nachfrage in diesem Bereich gerecht zu werden und das Angebot attraktiver zu machen.

Die neuen Instrumente eröffnen pädagogisch neue Möglichkeiten: Digitale Anwendungen können stärker in den Unterricht eingebunden und dabei unterschiedliche Musikstile erprobt werden – das Klavier lässt sich beispielsweise auf verschiedene Klänge wie eine Orgel oder Synthesizer umstellen. Davon profitieren Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene, die die Musikschule besuchen. Kooperationen mit Schulen und Musikvereinen profitieren davon, ebenso das gemeinsame Musizieren in Ensembles und Orchestern.

Mit der Investition wird die Jugendmusikschule als zentraler Ort musikalischer Bildung und kultureller Teilhabe in der Gemeinde Hagen nachhaltig gesichert. Zugleich trägt das Projekt dazu bei, den kulturellen Erholungsraum der LEADER-Region Hufeisen weiterzuentwickeln.

Weiterlesen … Von klein auf gut gespielt in Hagen a.T.W.

  • Aufrufe: 1109